{"id":743,"date":"2023-05-19T06:42:45","date_gmt":"2023-05-19T04:42:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mikambo.de\/?p=743"},"modified":"2023-05-19T06:42:45","modified_gmt":"2023-05-19T04:42:45","slug":"sprache-und-denken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mikambo.de\/index.php\/2023\/05\/19\/sprache-und-denken\/","title":{"rendered":"Sprache und Denken"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"480\" src=\"https:\/\/www.mikambo.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/africa-g50d48e968_640.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-744\" srcset=\"https:\/\/www.mikambo.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/africa-g50d48e968_640.jpg 640w, https:\/\/www.mikambo.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/africa-g50d48e968_640-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Es ist immer so trostlos, wenn behauptet wird, Sprache sei das, was den Menschen vom Tier unterscheide. Es hat sogar etwas geradezu B\u00f6sartiges, finden Sie nicht? Ich meine, Bienen haben eine Sprache (der Bienentanz, bereits von Aristoteles beschrieben). Oder Ameisen. Sogar W\u00fcrmer haben eine! Ok das sind Pheromone und so, aber es ist eine Sprache. Die einen W\u00fcrmer sagen was, und die anderen W\u00fcrmer verstehen es.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich, wenn man qualitative Ma\u00dfst\u00e4be anlegt, dann weist die Sprache der Menschen durchaus eine hohe Komplexit\u00e4t und Memorabilit\u00e4t auf. Mit letzterem meine ich das Potential einer Sprache, dauerhaft erinnert, mithin an die n\u00e4chste Generation einer Spezies weitergegeben zu werden. Pheromone in der Schleimspur von W\u00fcrmern eignen sich dazu beispielsweise nicht sonderlich, der n\u00e4chste Regen und Schwupps, w\u00e4hrend hingegen die Ges\u00e4nge der Wale sich durchaus eignen k\u00f6nnten, wer wei\u00df, vielleicht erz\u00e4hlen die Wale ihren Kindern ihre Sagen schon seit Anbeginn, und die merken es sich, und erz\u00e4hlen die Sagen wieder ihren Kindern. War ja auch bei uns Menschen lang genug so, k\u00f6nnte doch bei Walen (oder Delphinen, Elephanten, Gorillas) auch so sein?<\/p>\n\n\n\n<p>Memorabilit\u00e4t bedeutet also, dass eine Sprache hinreichend pr\u00e4zise gedacht und wiedergegeben werden kann. Und das ist eine Eigenschaft, die ich der menschlichen Sprache freilich zugestehe, aber durchaus auch den Sprachen einer ganzen Reihe von Tieren. Selbstverst\u00e4ndlich reden zum Beispiel Hunde mit uns, oder Pferde, oder B\u00e4ren, soviele Tierarten! Es sind Fremdsprachen, keine Frage, und sogar ganz besonders schwierige Fremdsprachen, auch das sei zugegeben, aber dass Tiere mit uns (in ihrer Sprache) reden, das kann doch nur ein Kretin oder ein Teufel verneinen!<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Warum ist das \u00fcberhaupt wichtig, dass eine Sprache Memorabilit\u00e4t besitzt, d.h. Erinnerungen transportieren kann? Nun, wir alle (Lebewesen irgendwo im All) stehen einem unbegreiflichen und unendlich erstaunlichem Wunder gegen\u00fcber: Der Natur, auch bekannt als Sch\u00f6pfung. Jeder von uns, vom kleinsten Bakterium bis hin zu den jahrmillionenalten H\u00fctern der Galaxis. Und jeder von uns muss sofort nach Geburt schleunigst damit anfangen, dieses Wunder zu verstehen, denn wer es nicht tut, ist in nullkommanix tot. In dem Universum, in welchem wir sind, wirken n\u00e4mlich v\u00f6llig unbeschreibliche Gewalten, und wer denen in die Quere kommt, ist weg. Gl\u00fccklicherweise, oder sollte man besser sagen gnadenhalber, sind jedoch alle Lebewesen mit einem umfangreichen Satz von Wissen bereits zum Zeitpunkt ihrer Geburt ausgestattet, sowie mit der F\u00e4higkeit, mehr Wissen dem hinzuzuf\u00fcgen, vulgo, zu lernen. Die einen mehr, die anderen weniger, aber wenn nicht alle Lebewesen mit einem grundlegenden Satz von Wissen und Regeln f\u00fcr die Natur, so wie sie sich ihnen bietet \u2013 f\u00fcr W\u00fcrmer sieht die Welt ganz anders aus als f\u00fcr uns, und f\u00fcr uns sieht sie anders aus als f\u00fcr Eulen, usw. \u2013 geboren w\u00e4ren, w\u00e4ren sie gar nicht da. Wir alle (s\u00e4mtliche Lebewesen des Universums) m\u00fcssen irgendwie mit den Energien und Bedingungen dieser (sich uns bietenden) Sch\u00f6pfung zurechtkommen. Und dass wir das k\u00f6nnen, das eben ist das Wissen, das die Natur, sozusagen gnadenhalber, jedem Lebewesen erstmal mitgibt, egal, wo es ist im weiten All, und wie gro\u00df oder klein es ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt jedoch Spezies, die haben ein sehr hohes Potential zu lernen. Ein Bisschen lernt wohl jedes Lebewesen, bedeutet, entwickelt den ihm zum Zeitpunkt seiner Geburt mitgegebenen Satz von Wissen um die Natur weiter. Bei W\u00fcrmern w\u00fcrde ich aber meinen, dass das nur eine Winzigkeit ist, wenn \u00fcberhaupt. Ist ja gar nicht gesagt, dass alle Lebewesen lernf\u00e4hig sind. Manche ganz bestimmt, zum Beispiel Menschen, aber auch Hunde, Elefanten, L\u00f6wen, bla, jeder Zirkus und jeder Landwirtschaftsbetrieb ist Beleg, aber das hei\u00dft doch noch lange nicht, dass es alle Lebewesen sein m\u00fcssen. Will sagen, vielleicht ist das schon einmal die erste Gnade, die uns Menschen gegeben ist \u2013 wir verm\u00f6gen es, zu lernen.<\/p>\n\n\n\n<p>Naja, und das tun wir nun schon seit es uns gibt. Wir haben dabei eine \u00e4u\u00dferst komplexe Sprache entwickelt. Dabei geht es gar nicht um die \u201cDialekte\u201d, die die menschliche Sprache so hat, es ist unerheblich, ob wir dabei \u00fcber Deutsch reden, oder Englisch, Russisch, Chinesisch oder die nur m\u00fcndliche Tradition von Indianern am Amazonas, die noch in der Steinzeit leben. Es geht dabei darum, dass Menschen, und sicherlich auch andere Lebewesen, die F\u00e4higkeit haben, die \u00e4u\u00dferst komplexe Natur um sich herum zu beschreiben und ihr Wissen dar\u00fcber weiterzugeben, und dabei spielen Grammatik, Syntax und Wortschatz zun\u00e4chst gar keine Rolle. Sehen Sie, ich schrieb zwar, dass Lebewesen mit Wissen um die Natur geboren werden. Aber leider Gottes, es ist verdammt wenig, und es hat sogar den Anschein, je hochstehender ein Lebewesen erschaffen ist, desto weniger wird ihm mitgegeben, und desto mehr muss es lernen. Wir Menschen sind ja nicht die einzigen, die ohne Brutpflege unsere Geburt gar nicht \u00fcberleben k\u00f6nnten, das f\u00e4ngt ja schon bei den V\u00f6geln an. Nat\u00fcrlich gibt es Arten, da kommen die Neuank\u00f6mmlinge sozusagen fertig zur Welt, Schildkr\u00f6teneier im hei\u00dfen Sand, zum Beispiel. Die kleinen Schildkr\u00f6ten, abertausende von ihnen, wissen sofort was sie tun m\u00fcssen, n\u00e4mlich ins Meer kriechen, und sind dann dort auch sofort \u00fcberlebensbef\u00e4higt, aber nur ein winziger Bruchteil des Wurfs kommt dort tats\u00e4chlich an. Die M\u00f6wen wissen n\u00e4mlich Bescheid, sie haben die Natur beobachtet und ihre Schl\u00fcsse daraus gezogen. Und so landen die allermeisten Schildkr\u00f6tenkinder im Bauch von M\u00f6wen und weiterem Getier. Ich sagte es bereits, wer das unbegreifliche Wunder und die unbeschreiblichen Gewalten nicht versteht, in dem Wunder des um uns alle existierenden Universums, und in welches er mit seiner Geburt geworfen ist \u2013 der ist ganz schnell tot.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber obwohl es manche Tierarten gibt, deren Junge bereits selbst\u00e4ndig \u00fcberlebensf\u00e4hig sind, w\u00fcrde ich dennoch meinen, dass absolut alle Lebewesen lernen. K\u00f6nnen sie jedoch ihr Wissen mit anderen ihrer Art teilen? Vielleicht sogar mit anderen, die nicht ihrer Art sind? Und viel wichtiger: K\u00f6nnen sie das erlernte Wissen an ihre Nachkommen weitergeben? Und falls ja, wie viel davon?<\/p>\n\n\n\n<p>Sehen Sie, wenn es etwas gibt, das den Menschen von allen anderen Lebewesen auf dieser Welt unterscheidet (etwaige anwesende Au\u00dferirdische, also Wesen anderer Planeten, einmal ausgenommen), dann ist es \u00fcberhaupt nicht die Sprache, sondern die Schrift. Denn die Schrift bef\u00e4higt uns, Erlerntes zu konservieren und f\u00fcr die Nachwelt zu erhalten. Warum ist das so wichtig? Nun, das Universum ist der Ort eines v\u00f6llig unbeschreiblichen und buchst\u00e4blich unendlichen Wunders, und ich wei\u00df, dass ich mich wiederhole. Es ist nur so, vom Allerkleinsten, auf der Ebene der Atome, Elementarteilchen, oder noch darunter, bis zum Allergr\u00f6\u00dften, Planeten, Sonnen, Quasare, schwarze L\u00f6cher, Galaxien, es scheint gar kein Ende zu geben f\u00fcr das, was man wissen k\u00f6nnte, und was man vielleicht sogar wissen muss. Wer kann es schon sagen, wenn wir nicht rechtzeitig gewisse astronomische Zusammenh\u00e4nge erlernen, dann gibt es eines Tages ein astronomisches Ereignis und die Spezies des Menschen wird ausgestorben sein. Weil wir besagtes Wissen nicht rechtzeitig erworben haben und uns deshalb nicht gegen das astronomische Ereignis sch\u00fctzen konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings wird die Weite und die Gewalten der Sch\u00f6pfung, welchen wir uns gegen\u00fcbersehen, kein Lebewesen jemals irgendwo im All vollst\u00e4ndig erforschen k\u00f6nnen. Es liegt in der Natur der Dinge, verstehen Sie? Das Universum ist die Sch\u00f6pfung eines unendlichen Gottes. Den k\u00f6nnen Sie nennen wie es Ihnen beliebt, und wenn Sie sagen w\u00fcrden, Das w\u00e4re einfach nur die Summe der Energie der gesamten Sch\u00f6pfung. Diese Energie ist jedenfalls da, und w\u00e4re Sie es nicht, k\u00f6nnte ich nicht dar\u00fcber schreiben. Und Sie ist unendlich, jedenfalls in dem Sinne, dass Sie alles ist, Das existiert. Bedeutet, es ist auf jeden Fall soviel Wissen, das man erlernen k\u00f6nnte, dass man in Ewigkeit damit besch\u00e4ftigt w\u00e4re. Denn so ist das nun einmal mit der Unendlichkeit, man braucht ewig, um sie zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun ja. Zur\u00fcck zu der Frage, was es denn ist, was den Menschen vom Tier unterscheidet? Denn Sie m\u00fcssen zugeben, wir essen, scheiden aus, atmen, schlafen, kopulieren wie die Tiere, auf dieser Ebene (des biologischen \u201cFunktionierens\u201d) ist wenig Unterschied. Wir essen allerdings mit Messer und Gabel, und wir kleiden uns. Und hieran sehen Sie die Bedeutung der Schrift. Sicher kann man vieles auch m\u00fcndlich weitergeben, aber lange nicht so viel, als wenn man schier unbegrenzt Wissen mittels Schrift speichern kann. Und den Effekt dessen sehen wir an unserer Kultur. Vergleichen Sie die mal mit der Kultur von Elefantenherden. Nat\u00fcrlich ist auch die ausgefeilt und komplex, aber das ist noch nicht einmal im Ansatz ein Vergleich zu der des Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es hei\u00dft, die Feder sei m\u00e4chtiger als das Schwert. Das ist doch erstaunlich, nicht? Die F\u00e4higkeit, Worte \u2013 fr\u00fcher mit in Tinte getauchter Feder, heute mittels Bytes in Abermilliarden von Computern \u2013 niederzuschreiben sei st\u00e4rker als Waffen, wird also behauptet. Aber das ist eigentlich gar nicht \u00fcberraschend. Man kann schlie\u00dflich das Wissen um bessere Waffen niederschreiben, um nur das trivialste Argument zu bem\u00fchen. Und wenn man solcherart Wissen dann an andere weitergeben kann, hat eben am Ende die Feder, ohne die das (Weitergeben) nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re, tats\u00e4chlich gegen die Waffen gewonnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie m\u00f6gen vielleicht einwenden, aber das h\u00e4tte man doch auch rumerz\u00e4hlen k\u00f6nnen, das mit den besseren Waffen. Nun, das k\u00f6nnte f\u00fcr Pfeil und Bogen klappen, aber nicht f\u00fcr Schie\u00dfpulver und erst recht nicht f\u00fcr Atombomben. Unsere Schrift vermag n\u00e4mlich Sachverhalte auszudr\u00fccken, f\u00fcr welche es gar keine Sprache gibt, oder wenn doch, die sich nicht oder nur schwer mit Worten transportieren lassen. Klar, man kann e = mc<sup>2<\/sup>&nbsp;auswendig lernen, aber dreitausend Seiten solcher und noch viel komplexerer Formeln? Es ist offensichtlich, wenn das Wissen aufgeschrieben ist, und jeder es f\u00fcr sich erlernen kann, dann ist das mindestens weit effizienter, aber auch viel pr\u00e4ziser, als wenn einer es vortr\u00e4gt, und der andere es auswendig lernen muss, um es wiederum vortragen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber am Ende ist es auch nicht die Schrift, welche uns unterscheidet. Es ist sogar so, dass es gar nicht gesagt ist, ob uns \u00fcberhaupt etwas von den Tieren unterscheidet. Sehen Sie, Schrift, das ist sozusagen nur geronnene Sprache. Gesprochene Worte sind sozusagen fl\u00fcchtig, und schwierig zu bewahren, w\u00e4hrend Schrift dauerhaft ist und au\u00dferdem \u00fcberhaupt nur erfunden wurde, um Wissen zu konservieren. Bei der Frage, ob uns etwas von den Tieren unterscheidet, muss es also um etwas anderes gehen. Und das ist der Inhalt unseres Denkens, und folglich unserer Sprache und unserer Schrift.<\/p>\n\n\n\n<p>So ein L\u00f6we hat sicherlich Wege, seinem Rudel zu sagen, dass da eine Antilope ist, und er hat bestimmt auch Mittel, seinem Nachwuchs beizubringen, wie diese zu erlegen ist. H\u00e4tte er Schrift, so k\u00f6nnte er all das sicherlich weit effizienter tun, aber in der Sache w\u00fcrde sich nichts \u00e4ndern. Der L\u00f6we will \u00fcberleben, und er hat die Natur soweit verstanden, dass ihm dies gelingt. Nun, \u00fcberleben wollen wir Menschen auch, aber wir wollen noch viel mehr. Wir wollen zu den Sternen, beispielsweise. Vielleicht wollen zwar L\u00f6wen auch zu den Sternen, obwohl ich das stark bezweifeln w\u00fcrde. Aber wir h\u00e4tten eine Chance, L\u00f6wen nicht. Der Unterschied zwischen Mensch und Tier liegt also darin, dass Menschen Ziele haben (k\u00f6nnten), die \u00fcber das eigene \u00dcberleben beziehungsweise das \u00dcberleben der eigenen Art hinausreichen. Es ist ja nicht so schwer, sich eine Welt vorzustellen, in der Menschen einfach nur sammeln und jagen, und ansonsten Kinder gro\u00dfziehen. Solche Welten gab es immer und gibt es bis heute, in den Steppen der Kalahari und an vielen anderen Orten.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber es werden immer weniger solche Orte, und warum ist das so? Weil wir Menschen uns in das Wissen und die Erforschung des Seienden verliebt haben. Verbringen Sie einmal einen Nachmittag in den Sozialen Medien, oder setzen Sie sich abends an den Stammtisch, und Sie haben es greifbar vor Augen, wie wichtig es den Menschen ist, ihr Verst\u00e4ndnis von der Welt anderen zur Kenntnis zu bringen, und die Meinung anderer dar\u00fcber zu h\u00f6ren. Ich denke, wir sind so erschaffen \u2026 Was auch immer uns hervorgebracht hat, es hat uns mit dieser Eigenschaft versehen, dass wir zu den Sternen wollen, verk\u00fcrzt gesagt. Und um das zu belegen, muss man gar nicht so sehr unser Wissen beurteilen, sondern es findet sich vor allem in unserer Kunst, in unseren Liedern und in unseren Geschichten. Gott schuf uns nicht als Vieh, sondern als Sternenwanderer.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu dumm, dass es so viele sind, die nichts anderes sein wollen als Vieh, und wenige, die sich das zum b\u00f6sesten Nutzen machen. Allerdings, es gibt Hoffnung. Wer einmal einen Zipfel des g\u00f6ttlichen Wunders erhascht hat, der will nie mehr Vieh sein, und wird das auch seine Kinder lehren. Und also wird, so Gott will und wir flei\u00dfig lernen, der Mensch eines Tages zu den Sternen gehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist immer so trostlos, wenn behauptet wird, Sprache sei das, was den Menschen vom Tier unterscheide. Es hat sogar etwas geradezu B\u00f6sartiges, finden Sie nicht? Ich meine, Bienen haben eine Sprache (der Bienentanz, bereits von Aristoteles beschrieben). Oder Ameisen. Sogar W\u00fcrmer haben eine! Ok das sind Pheromone und so, aber es ist eine Sprache. 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