{"id":729,"date":"2023-05-06T17:18:43","date_gmt":"2023-05-06T15:18:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mikambo.de\/?p=729"},"modified":"2023-05-06T17:18:43","modified_gmt":"2023-05-06T15:18:43","slug":"das-dritte-gericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mikambo.de\/index.php\/2023\/05\/06\/das-dritte-gericht\/","title":{"rendered":"Das dritte Gericht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/shed-g9a0f28e00_640.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Soldat robbte vorsichtig durch das Unterholz. Er war auf einer Aufkl\u00e4rungs- und Erkundungsmission. Er erreichte einen Schuppen am Rand des Waldes, aus dem Schuppen drang schreckliches Kinderweinen. Vorsichtig sp\u00e4hte der Soldat durch einen Spalt in der Lattenwand der H\u00fctte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cNa, was sollen wir ihm denn als n\u00e4chstes abschneiden, du verr\u00e4terischer Hund? Hier, siehst du, das sind seine Daumen, womit sollen wir weitermachen?\u201d Der feindliche K\u00e4mpfer lachte h\u00f6hnisch. Vor ihm, gefesselt an einen Stuhl, sa\u00df ein Mann, der der Vater des Jungen sein musste, denn er war dem Wahnsinn nahe und sein Gesicht war tr\u00e4nen\u00fcberstr\u00f6mt. Das Kind kauerte inzwischen, nur noch erstickt schluchzend, am Boden, und das Blut aus seinen Daumen str\u00f6mte in stetigem Strahl. Er wird sterben, begriff der Soldat. Wenn ihm nicht jemand sehr bald die St\u00fcmpfe seiner Daumen abbindet, dann wird der Knabe verbluten.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Aber der Soldat hatte strikten Befehl, er musste um jeden Preis unentdeckt bleiben. Wenn er Spuren hinterlassen w\u00fcrde, und diese auch noch ohne Befehl und Auftrag verursacht w\u00e4ren, dann w\u00fcrde er in den Bau gehen. Doch es waren nur zwei M\u00e4nner, und das Moment der \u00dcberraschung war bei ihm. Der Soldat war sicher, er w\u00fcrde die beiden m\u00fchelos ausschalten k\u00f6nnen. Und obwohl er keine Ahnung hatte, was vor sich ging \u2013 was die M\u00e4nner taten, was sie weiter tun w\u00fcrden, und dass das Kind in Not war, das begriff er sofort. Die blutigen Daumen, die der Folterer dem Vater vor die Augen hielt, waren eine klare Sprache. Der Soldat musste dem Jungen helfen. Etwas jedoch st\u00f6rte ihn \u2026 Aber dann warf sich der Junge, er mochte wohl zw\u00f6lf Jahre alt sein, zu F\u00fc\u00dfen des Folterknechts und schrie etwas in dieser fremden, kehligen Sprache, das nur ein Flehen f\u00fcr das Leben seines Vaters sein konnte. Das brach des Soldaten Herz, er entsicherte seine schallged\u00e4mpfte Waffe und trat die T\u00fcr auf. Der Winkel war g\u00fcnstig, er musste nur draufhalten, und der Junge lag ja gl\u00fccklicherweise am Boden. Beide M\u00e4nner durch die Brust, und dann noch zwei Kopfsch\u00fcsse. Drau\u00dfen kreischten die V\u00f6gel, und das Kind zitterte. Der Soldat bedeutete dem gefesselten Vater mit auf die Lippen gelegtem Zeigefinger, leise zu sein, und zeigte dann auf den Sohn. \u201cIch muss mich zuerst um ihn k\u00fcmmern\u201d, fl\u00fcsterte er, obwohl er wusste, dass der andere ihn nicht verstehen konnte. Er \u00f6ffnete seinen Tornister und entnahm ihm zwei Kompressen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Ameise sa\u00df auf der rechten Hand des Kindes. Der Soldat scheuchte sie fort und band den Daumen der Hand ab. Er war gerade mit dieser ersten Kompresse fertig geworden, da traf ihn ein furchtbarer Schlag und er kippte nach vorne. Im Fallen sah er, was ihn vorhin gest\u00f6rt hatte, und wovon der Junge mit seinem verzweifelten Versuch, den Vater zu retten, ihn abgelenkt hatte. Es war ein dritter Helm auf einem Stuhl in der Ecke.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war dem Soldaten, als m\u00fcsse er Wasser husten, aber es war Blut, das in einer Lache vor seinem Gesicht zu einer Pf\u00fctze wurde. Ein weiterer, diesmal leiser und trockener Knall ert\u00f6nte. Zuerst dachte der Soldat, nun hat der dritte K\u00e4mpfer den Jungen erschossen, der Vater ist ohnehin gefesselt, der Dritte kann nur den Jungen erschossen haben, aber dann begriff er pl\u00f6tzlich, dass das der Klang seiner eigenen Waffe gewesen war. Der Knabe hatte blitzschnell reagiert, sich die Waffe des Soldaten gegriffen, sie musste dem Soldaten aus dem Futteral gefallen sein, und damit den dritten Mann erschossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ameise trippelte zu der Lache aus Blut, die vor dem Mund des Soldaten war. Der Knabe lag ungef\u00e4hr einen Meter entfernt und sah den Soldaten an. Er war bereits sehr geschw\u00e4cht vom Blutverlust und atmete flach. Der Soldat konnte dem Jungen nicht mehr helfen, er vermochte es kaum noch, auch nur den Arm zu heben. Der Soldat sah die Ameise an. \u201cDas ist es, was wir sind. Wir sind nur Ameisen f\u00fcr Gott, Er zertritt uns, ohne uns auch nur zu beachten\u201d, durchfuhr es den Soldaten bitter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ameise blieb stehen. \u201cJa ja, das haben wir gern, sich auff\u00fchren wie die allerletzten durchgeknallten Volltrottel, und dann aber den Gro\u00dfen Freund verantwortlich machen wollen.\u201d Der Soldat h\u00f6rte die Stimme der Ameise ganz deutlich in seinem Kopf. Nat\u00fcrlich war das v\u00f6llig unm\u00f6glich, aber es war einfach so. Die Ameise sprach weiter. \u201cDa liegst du also in deinem Selbstmitleid im erb\u00e4rmlichen Versuch, die Schuld f\u00fcr deine Taten jemand anderem in die Schuhe zu schieben, und wenn dir daf\u00fcr nichts einf\u00e4llt, dann soll mal wieder der Herrgott als S\u00fcndenbock herhalten.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Der Soldat \u00fcberlegte. Die Ameise sah zwar in seine Richtung und gestikulierte mit ihren F\u00fchlern, aber sie redete doch gar nicht. Und trotzdem h\u00f6rte er sie. Bedeutete das, dass er seine Antwort vielleicht einfach denken k\u00f6nnte? Denn Sprechen konnte der Soldat l\u00e4ngst nicht mehr. \u201cNa klar\u201d, sagte die Ameise. \u201cDu hast dein ganzes Leben nur nach Au\u00dfen geblickt, und alles, was du dein ganzes Leben lang getan hast, war Dinge zu sammeln, mit denen du eine Mauer um deine Seele gebaut hast. Klar hast du keine Ahnung von der Sprache der Seele, wundert mich gar nicht. Jedenfalls, wenn du mit mir reden willst, ich bin ganz Ohr.\u201d Der Soldat folgte der Aufforderung gern, dieser frechen Ameise w\u00fcrde er jetzt die Meinung geigen. \u201cDas ist gemein, wenn du sagst, ich w\u00e4re ein durchgeknallter Volltrottel. Ich habe gerade versucht, dem Jungen das Leben zu retten, aber nun wird auch der Junge sterben. Weil der dem Herrgott genauso egal ist wie ich, ich bleibe dabei.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ameise kreuzte ihre F\u00fchler. Das schien ein Kopfsch\u00fctteln nach Art der Ameisen zu sein. \u201cGut, ich werde es dir erkl\u00e4ren. Aber k\u00f6nnten wir uns bitte zun\u00e4chst um etwas viel Wichtigeres k\u00fcmmern? Der Vater ist noch immer gefesselt, jemand muss ihn befreien, und vielleicht w\u00fcrde das sogar den Jungen retten. Also, was machen wir?\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Der Junge sah noch immer zu dem Soldaten her\u00fcber. Die Kraftanstrengung seiner schnellen Reaktion hatte ihn sichtlich \u00fcberfordert. Trotzdem, dem Soldaten musste es irgendwie gelingen, dass der Junge sich das Messer des Soldaten nahm und den Vater losschnitt. \u201cHey\u201d, rief der Soldat, und das f\u00fchrte zu einem neuen Schwall von Blut aus seinem Mund. Aber der Junge war aufmerksam geworden. Der Soldat hob seine rechte Hand m\u00fchsam ein paar Zentimeter und zeigte auf seinen G\u00fcrtel, ungef\u00e4hr in die Richtung, wo sein Messer war. Dann sah er zu dem gefesselten Vater, und mehrmals zwischen dem Jungen und dem Vater hin und her, und der Junge verstand. Er kroch auf dem Bauch zu dem Soldaten und fand das Messer. Dann wandte er sich zu seinem Vater.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fu\u00dffesseln waren leicht gewesen, aber nun hie\u00df es aufstehen, um hinter der Lehne des Stuhles die H\u00e4nde des Vaters loszuschneiden. Ich werde es nicht k\u00f6nnen, dachte der Junge. Das geht einfach nicht. Er sah zu dem Soldaten hin\u00fcber, und sch\u00fcttelte den Kopf, um dem Soldaten zu bedeuten, dass es unm\u00f6glich war. Aber der Soldat bemerkte es nicht, er sah nur vor sich, denn vor ihm sa\u00df diese seltsame Ameise, die auch dem Jungen schon aufgefallen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Soldat hatte sich zwar mittlerweile daran gew\u00f6hnt, dass vor ihm eine Ameise sa\u00df und sich mit ihm unterhielt, aber nun wollte er es wissen. \u201cWer bist du\u201d, fragte er die Ameise. \u201cIch bin ein Bote\u201d, sagte die Ameise. \u201cDeine Seele hat mich herbeibefohlen, denn es ist Zeit f\u00fcr dich, wieder in die Ewigkeit einzugehen. Und nun, so bin ich also hier, und bringe dir das Urteil des Obersten Richters.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Der Knabe begriff, dass der Soldat entweder schon tot war, oder so nahe dran, dass er dem Knaben nicht mehr helfen konnte. Erst gibt er mir das Messer, und dann soll es ihm egal sein, ob ich meinen Vater losschneiden kann? Nein, er ist tot, und obwohl er ein Feind ist, ist er gestorben f\u00fcr mich und meinen Vater, dachte der Junge. Dem Knaben wurde es mit einem Mal warm ums Herz. Ach, was soll es, entschied er. Die Wochenenden im Fu\u00dfballstadion mit Papa waren doch ein so sch\u00f6nes Geschenk von Gott gewesen, wenn es nicht mehr geben w\u00fcrde vom Leben f\u00fcr ihn, dann w\u00e4re es doch ohnehin schon l\u00e4ngst genug der Gnade gewesen. Der Junge griff nach dem Stuhl, um sich mit einer Hand hochzuziehen. Als er endlich hinter den gefesselten H\u00e4nden seines Vaters stand, wurde ihm schwarz vor Augen, und er schwankte gef\u00e4hrlich. Aber er schaffte es gerade so, sein Gleichgewicht zu bewahren, und sein Augenlicht kehrte zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch als der Knabe seinen Vater endlich befreit hatte, st\u00fcrzte er zu Boden, sein Gesicht wurde wei\u00df und der Glanz wich aus seinen Augen. Die schier \u00fcbermenschliche Anstrengung, sich am Stuhl aufzurichten, hatte des Kindes Herz anhalten lassen \u2013 und als die Freude \u00fcber seine gegl\u00fcckte Heldentat kommen wollte, da war die Kraft des Jungen zu Ende gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun sa\u00df eine zweite Ameise vor dem Soldaten. Was macht eigentlich der Junge, dachte der Soldat. Er drehte m\u00fchsam den Kopf, sah in leere Augen und wusste Bescheid. Er wandte den Kopf wieder den beiden Ameisen zu. \u201cTja\u201d, sagte die seltsame Ameise, die ein Bote war. \u201cDas ist wirklich eine furchtbare Trag\u00f6die hier. Gleich wird der Vater merken, dass sein Sohn das Leben f\u00fcr ihn gegeben hat, und dann wird es sogar noch schlimmer. Ich hoffe, der Vater wird eines Tages verstehen, dass sein Sohn nur tat, was er f\u00fcr den Sohn genauso getan h\u00e4tte, und dass es deshalb gerecht gewesen ist, dass der Kleine so fr\u00fch gehen musste. Aber ich bef\u00fcrchte, der Vater wird nun nicht sein Leben der Dankbarkeit f\u00fcr das Opfer seines Sohnes widmen, wie es richtig w\u00e4re, zum Beispiel, in dem er sich um Kriegswaisen k\u00fcmmert. Er wird zu den Waffen greifen und noch mehr Gewalt s\u00e4en wollen. Er ist ein Verr\u00e4ter, wei\u00dft du? Ein Doppelagent, wie man so sagt. Die drei K\u00e4mpfer wollten seinen Kontakt in deine Armee aus ihm herausfoltern.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Der Soldat spuckte schon wieder Blut. Viel Zeit bleibt mir nicht mehr, dachte er, und ich muss es unbedingt vorher noch wissen. \u201cSag mal, kleiner Ameisenfreund, ich will es wirklich verstehen, wenn Gott die Menschen nicht egal sind, warum beendet Er dann den Krieg nicht? Und danke \u00fcbrigens, dass du mich vorhin aus meinem Selbstmitleid geworfen hast, es tut mir zwar sehr leid f\u00fcr den Jungen, aber das konnte man doch nicht wissen. Es war richtig, es zu versuchen, denn h\u00e4tte er es nicht versucht, w\u00e4re er auch gestorben, also \u2026\u201d Die Ameise breitete ihre F\u00fchler aus. War das ein L\u00e4cheln? \u201cDanke f\u00fcr deine freundlichen Worte. Wobei ich gestehen muss, dass meine Wut durchaus ehrlich war. Da liegen also deine Feinde in ihrem Blut, und du verstehst es noch immer nicht. Was glaubst du denn, was der Vater des Jungen in dir sieht? Auch einen Feind! Aber wie kann das sein, ihr k\u00f6nnt doch noch nicht einmal miteinander reden?\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cEs stand in der Zeitung\u201d, antwortete der Soldat. \u201cDie B\u00f6sen m\u00fcssen besiegt werden zum Ruhme von Staat, Volk und Gott. Sie haben es alles ganz genau erkl\u00e4rt, auch im Radio und im Fernsehen. Und ich musste doch tun, was man mir befahl.\u201d Die Ameise lachte. \u201cNaja, und in deren Zeitungen stand spiegelverkehrt genau dasselbe drin. Sag mal, wie naiv bist du eigentlich? Der Krieg ist ein Gesch\u00e4ft von Leuten, die sich kennen, und f\u00fcr das sich Leute gegenseitig umbringen, die sich nicht kennen. Man tr\u00e4gt nur dein Fleisch zu Markte, so wie das Fleisch der drei K\u00e4mpfer und des Jungen. Irgendwo klingelt gerade die Kasse eines Kriegsherren, weil niemand der Anderen Nein sagt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201cPass auf\u201d, sagte die Ameise. \u201cIch habe versprochen, es dir zu erkl\u00e4ren, und, tut mir leid Kumpel, es ist eigentlich Baby-einfach. Das Leben ist ein Vertrag, den du mit dem Herrgott eingehst, und dieser Vertrag besagt, dass dir f\u00fcr die Zeitspanne zwischen deiner Geburt und deinem Tod die ganze Freiheit der Sch\u00f6pfung geschenkt ist. Und das war es auch schon. Wei\u00dft du, der Herrgott ist selbstverst\u00e4ndlich der fairste und korrekteste Vertragspartner, den man haben kann, und wenn Er dir sagt, dass du Freiheit hast bis zu deinem Tod, dann h\u00e4lt Er sich daran eisern, und wenn du den ganzen Planeten in die Luft sprengen wolltest. Allerdings zeigt Er es dir dauernd, in subtiler, aber auch brachialer Weise, dass deine Freiheit nur begrenzt ist und die letzte Macht immer bei Ihm liegt und liegen wird. Ob es mit der Tatsache ist, dass du zur Toilette musst, oder mit dem toten Vogel vor deinem Fenster, weil du zu faul warst, warnende Aufkleber f\u00fcr die gefiederten Freunde anzubringen. Ich wei\u00df nicht, ob Gott etwas tun wird, euren schrecklichen, sinnlosen und so furchtbar gef\u00e4hrlichen Krieg zu beenden. Sicher verm\u00f6chte Er es, aber wird Er es auch tun? Es k\u00f6nnte vielleicht davon abh\u00e4ngen, wie der gemeinsame Funke in der Seele eurer Art, die Menschheitsseele, um es einfacher zu sagen \u2013 wie dieser Funke in eurer Seele sich neigt. Aber ich wei\u00df es nicht, und niemand wei\u00df es, denn niemand kennt die Wege des Gro\u00dfen Freundes. Sicher jedoch ist, das erste Weltengericht habt nur ihr Menschen und v\u00f6llig alleine verbrochen, und das zweite ganz genauso. Trotzdem wolltet ihr, um jeden Preis, eure Freiheit auch noch vor das dritte Gericht stellen. Vielleicht sagst du nun schon wieder, aber du w\u00e4rest doch nur einfacher Soldat gewesen, und die Gener\u00e4le und Politiker, die h\u00e4tten doch \u2013 ts ts, da waren wir vorhin schon, es ist egal, wie gro\u00df oder klein dein Beitrag zur Verhinderung dieses Krieges gewesen w\u00e4re, es w\u00e4re ein Beitrag gewesen. Doch von dir kam kein Beitrag f\u00fcr den Frieden, du warst feige \u2026 Aber der Gro\u00dfe Freund ist g\u00fctig, ich bin sicher, Er wird es dir nicht \u00fcbel nehmen. Denn immerhin hast du in deiner letzten Stunde bewiesen, dass du wei\u00dft, welches die ewigen Werte sind. Und es ist eben leider auch wahr, da hast du recht, dass man nicht nur dich, sondern alle Menschen so au\u00dferordentlich heimt\u00fcckisch und koordiniert belogen hat seit langem schon.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Im Herzen des Soldaten war eine goldene Sonne aufgegangen. Er hatte den Gro\u00dfen Freund wiedergefunden, und seine Seele erstrahlte. Der Soldat war nach Hause gekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Ameisen bildeten eine Kette und zogen einen f\u00fcr sie riesigen Brotkrumen, der aus dem Tornister des Soldaten gefallen war, in ihr Nest am Waldrand.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Soldat robbte vorsichtig durch das Unterholz. Er war auf einer Aufkl\u00e4rungs- und Erkundungsmission. 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